Inhalt

Michèle Anne De Mey
Jaco Van Dormael &
collectif Kiss & Cry

Cold Blood

Österreichische Erstaufführung

„A huge success, a tremendous accomplishment.”
Le Soir

  • 20:00 Uhr
  • Samstag, 13.05.2017
  • Festspielhaus Bregenz

Im Saal geht das Licht aus. Klappe zu, Film ab! Die Finger hüpfen in einem wundervollen Miniaturbühnenbild, die Kameras flattern und tanzen, eine Stimme erzählt. Der Filmemacher Jaco Van Dormael (Toto der Held) und die Choreografin Michèle Anne De Mey drehen vor unseren Augen einen Film. In Cold Blood erinnert sich eine Frau an die eindrucksvollsten Momente aus ihrem Leben. An die Sinnlichkeit der großen Liebe genauso wie an die Schrecken einer Bombennacht im Dresden der Weltkriegsjahre. Die Geschichte um Tod und Erinnern hat der belgische Schriftsteller Thomas Gunzig geschrieben. Cold Blood ist eine poetische Reise voller Fingerspitzengefühl und verblüffendster visueller Erfindungen. Im Spiel mit den Größenmaßstäben tanzen die Hände in den Modellen der Filmkulissen, während wir zugleich eine andere Geschichte entdecken: Die Leinwand erhellt ein Hors-champ in Naturgröße, ein Roadmovie im Zufall von sieben Geschicken, als schaue ein wohlwollender Engel zu. In Zwergbühnenbildern umschlingen sich die Hände, lassen sich los, berühren sich und gehen fort, kehren zurück, ehe sie wirklich entschwinden. Das Nano-Spiel der Finger ist genau durchchoreografiert und tanzt auf die unterschiedlichsten Nummern. Ob zum Boléro von Ravel, zu einer Steppnummer von Fred Astaire oder zu Songs von David Bowie und Janis Joplin, Michèle Anne De Mey, Grégory Grosjean und Gabriella Iacono lassen ihre Finger präzise über die kleine Bühne fliegen. Das ironische und poetische Stück erleben die Zuschauer als Live-Projektion, die Grenzen zwischen Kino, Tanz, Musik und Theater verschwimmen dabei. Eine Reise, auf der jeder Zuschauer in flüchtige Empfindungen eintaucht, die sich als unvergesslich erweisen.

Eine kollektive Produktion von: Grégory Grosjean, Thomas Gunzig, Julien Lambert, Sylvie Olivé, Nicolas Olivier
unter Beteiligung von: Thomas Beni, Gladys Brookfield-Hampson, Boris Cekevda, Gabriella Iacono, Aurélie Leporcq, Bruno Olivier, Stefano Serra
Regie: Jaco Van Dormael, Michèle Anne De Mey
Texte: Thomas Gunzig
Drehbuch: Thomas Gunzig, Jaco Van Dormael, Michèle Anne De Mey
Filmtechnik: Jaco Van Dormael, Julien Lambert
Choreografie: Michèle Anne De Mey, Grégory Grosjean
TänzerInnen: Michèle Anne De Mey, Grégory Grosjean, Gabriella Iacono
Dekor: Sylvie Olivé
Konstrukteure: Jean-François Pierlot, Walter Gonzales
Kostüme: Béa Pendesini, Sarah Duvert
Licht: Nicolas Olivier
Sound und Live-Abmischung: Boris Cekveda
Darsteller und Animation auf der Bühne im Wechsel: Michèle Anne De Mey, Nora Alberdi Grégory Grosjean, Denis Robert Gabriella Iacono, Fraucke Marïen Ivan Fox, Stefano Serra, Jaco Van Dormael, Harry Cleven, Julien Lambert, Juliette Van Dormael, Aurélie Leporcq, Pierre de Wurstemberger Fotos: Julien Lambert
Technischer Leiter und Lichttechniker: Thomas Dobruszkès
Premiere: 8. Dezember 2015, Théâtre le Manège, Mons
Dauer: ca. 60 Min.

Auftragsproduktion: Le manège.mons
Koproduziert von: Charleroi Danses / la Fondation Mons 2015, KVS / Les Théâtres de la Ville de Luxembourg / le Printemps des comédiens / Torino Danza / Canadian Stage / Théâtre de Carouge / Théâtre des Célestins. Mit der Unterstützung der: Föderation Wallonie-Brüssel und der Internationalen Föderation Wallonie-Brüssel


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